OTTENSCHLAG
Die Ursprünge des Schlosses liegen vermutlich im 12. oder 13. Jahrhundert. Damals wurde an dieser Stelle eine befestigte Anlage errichtet. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Burg mehrfach den Besitzer und wurde entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen erweitert und umgebaut. Während der Renaissance und des Barock verlor die Anlage zunehmend ihre militärische Bedeutung. Stattdessen entwickelte sie sich zu einem repräsentativen Adelssitz. Im 17. und 18. Jahrhundert war das Schloss Mittelpunkt einer Herrschaft, die Landwirtschaft, Forstwirtschaft und die Verwaltung der umliegenden Ländereien umfasste. Wie viele Schlösser im Waldviertel erlebte es verschiedene Umbauphasen, die sein heutiges Erscheinungsbild prägten.
Nach dem Ende der Grundherrschaften im Jahr 1848 verlor das Schloss seine Funktion als Verwaltungssitz. Im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts wurde es unterschiedlich genutzt und mehrfach renoviert. Dadurch ist die historische Bausubstanz weitgehend erhalten geblieben. | |
Geografische Länge 15° 13' 12" | |
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